
Thomas Würdisch, Erwin Sellering und Lothar Brandt (v.l.n.re.)
„Ich habe die Erfahrung bestätigt gesehen,
dass es hoffnungslose Situationen kaum gibt,
solange man sie nicht als solche akzeptiert.“
Willy Brandt
Unter dieser Überschrift stand das Treffen des SPD Kreisvorstandes und der SPD Kreistagsfraktion Nordvorpommern mit dem Ministerpräsidenten und SPD Landesvorsitzenden von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, am vergangenen Mittwoch, dem 20. Januar 2010.
Gemeinsam wurde diskutiert wie mit dem Ergebnis der Bundestagswahl im September 2009 umgegangen werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.
Wir wollen in M-V weiter an der Regierung bleiben.
Das ist so weit klar.
Nicht aus Selbstzweck, sondern weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir die bessere Politik für die Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern machen können.
Auf diesem Weg ist es aber auch wichtig, dass Fehler und Fehlentwicklungen der Vergangenheit aufgearbeitet werden.
Wir müssen uns heute eingestehen, dass nach keiner der letzten Wahlen eine wirklich echte strategische Debatte in der Partei geführt wurde, und die SPD folglich versäumte, ihre Politik fundiert zu erneuern und ihren Führungsanspruch immer wieder neu zu begründen.
Die SPD wird auch zukünftig ambitionierte Vorhaben anfassen müssen, wenn sie neues Vertrauen in ihre Gestaltungskraft aufbauen will.
Das wird nicht ohne Risiken sein, aber Profil erfordert Kanten und Ecken, an denen sich vor allem die Träger vielfältiger Partialinteressen stoßen werden.
Dazu wurden auf der Klausurtagung von SPD Landesvorstand und Landesparteirat im Dezember erste Schwerpunkte diskutiert.
- Familie und Kinder
- Wirtschaft und Arbeitsplätze
- Bildung
- Zukunft vor Ort - Wege zu einem modernen Mecklenburg-
Vorpommern
Und diese sollen nun in den Ortsvereinen und Kreisverbänden diskutiert werden.
Jeder kann Zuarbeiten an den Landesverband senden und sich an der Erarbeitung eines Leitbildes für das Regierungsprogramm 2011 beteiligen.
Wir in Nordvorpommern konnten unsere ersten zusammengefassten Gedanken bereits dem Landesvorsitzenden mitgeben.
Bis zum 15. Februar wird nun noch im Kreisverband diskutiert und dann werden die Ergebnisse nach Schwerin geschickt.
Auf diesem Weg sind nochmals alle Mitglieder herzlich eingeladen sich zu beteiligen.
Jetzt wird die Basis befragt.
Jetzt ist die Basis gefragt.
Thomas Würdisch
Kreisvorsitzender